Mit Galopp in den Sommer 2017

Wintereinbruch im April 2017 in DniproIrgendwie lief es dieses Jahr etwas anders als gewohnt. Der Winter war normal, angenehmere Temperaturen gab es jedoch erst in der zweiten Märzhälfte. Wie jedes Jahr wartete ich auf den letzten Schneefall - der kam bisher jedes Jahr zwischen Mitte und Ende März. Aber dieses Jahr? Nichts. Trotzdem blieben wir vorsichtig und siehe da, um den 20. April kam es noch einmal ganz dicke. Dabei hatten wir wieder Glück, nur die Ausläufer dieses Tiefs bekamen wir zu spüren. Aber ein Facebookfreund war gerade in Dnipro und zeigte uns Bilder - wir können froh sein, blühten doch zu dieser Zeit Aprikosen und Kirschen in vollster Blüte.

Wir lassen es auf dem Acker ja immer ruhig angehen, bestellten diesen erst in der letzten Aprilwoche. Hier ein Video, Ihr könnt uns gerne einmal begleiten.

Und es dauerte, bis wir die ersten Triebe sahen. Dafür fehlte der Regen, den wir nun sehnsüchtig erwarteten und der dann am 12. Mai kam. Was für eine Erleichterung! Aber mit dem Regen kamen auch noch die Eisheiligen mit wirklich kalten Nächten. Sehr zum Ärger der Vorschnellen, die schon Ende März ihre Kartoffeln pflanzten. Die sind bei uns im Dorf größtenteils erfroren! Davon sind wir zum Glück verschont geblieben, alles im grünen Bereich. Außer beim Brennholz, das ist nun komplett aufgebraucht. Wir hatten noch nie Mitte Mai heizen müssen.

Besser sieht es bei den Tieren aus. Wir konzentrieren uns dieses Jahr auf Warzenenten, die erste Partie aus dem Inkubator brachte 27 aufgeweckte und gesunde Küken, die mittlerweile schon ihr Federkleid bekommen. Bei der natürlichen Brut lief es ebenfalls super, auch wenn wir den Schlüpfvorgang im Inkubator abschließen mussten. Die Entendamen warfen die Eier aus dem Nest, sobald sie vom Küken geknackt waren. Kann sein, wie mir ein Freund sagte, dass viele Enten aus dem Inkubator nicht wissen, was sie machen sollen? Nun, es sitzen noch Enten im Nest, wir werden aufpassen und nur die besten Entenmamas behalten.
Bei den Ziegen warten wir nun jeden Tag auf Nachwuchs und hoffen, dass die dicken Bäuchlein nicht nur vom fetten, grünen Gras kommen!

Und dann gibt es ja wieder einige Projekte, die wir in Angriff nehmen, dazu später mehr. Hier ein kleiner Rückblick auf den Frühling.


 

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