Die Geschichte mit dem sexy Hahn (ab 14 Jahre ;) )

Auf Facebook hatte ich die Geschichte schon letztes Jahr erzählt, aber meine lieben Blogleser sollen zur Abwechslung auch einmal etwas in diesem Blog schmunzeln dürfen.

Denn das war letztes Jahr so:

Wir haben im Frühjahr 2016 Hühnerküken gekauft. Ganz normale, keine »Fleischlieferanten«. Nein, die sollen uns einfach nur mit Eiern versorgen. Leider kann man bei Küken schwer erkennen, was mal Huhn, was Hahn wird. Das Ergebnis sah dann so aus, dass wir 8 Hühner und 14 Hähne großgezogen haben. Leider. Aber gut, die Hunde brauchen auch Futter. Vorher geben wir den Hähnen aber noch die Chance, ein neues Zuhause zu finden.

Das geht hier ganz schnell via "Buschfunk". Und so kam es, dass unsere liebe Tante Vera einen Hahn für ihre Hühner kaufte. Sie hat 25 alte und einige junge Hühner. Den ersten Hahn, den sie sich aussuchte, gab sie einen Tag später zurück. Der wollte nicht poppen und die alten Hennen haben ihn immer nur gepieckt. Ihre Worte: "Der mag keine alten Hennen".

Also bekam sie den zweiten Hahn, der sich gleich wie zu Hause fühlte, sich mächtig aufgeplustert hat und sofort an die Arbeit ging. Also richtig schön und wie es sich gehört, ein Huhn nach dem anderen bestieg. Mit dem war sie zufrieden. Aber schon am Abend rief sie wieder an: "Lyuda, ich brauch noch zwei Hähne!" Meine Frau fragte natürlich, wieso? Antwort: "Der Hahn ist gut, aber jetzt kann er kaum mehr laufen und die Hennen machen ihn an! Die sind ja sooooowas von sexhungrig!" …

Zu dem Bild oben: Auf dem Rinok, dem zentralen Markt in Tscherkassy, bekommt man ja alles zu kaufen. Klar, ein normales Hühnerküken bekommt man für umgerechnet 20-30 Cent, für ein ausgewachsenes Huhn muss man mindestens 3 Euro hinlegen. Edle Zuchttiere kosten entsprechend mehr. Wenn man aber die Arbeitszeit und das Futter rechnet, ist ein erwachsenes Huhn, bei dem man auch weiß, dass es ein Huhn ist, die bessere Wahl.


 

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