Pläne und Organisation der Massenmorde durch Scharfschützen

Die Українська правда (Ukrainische Pravda) hat jetzt Dokumente veröffentlicht, welche die Pläne, die Organisation und die Beteiligten an den Massenmorden in Kiew aufdecken. Der folgende Text ist der von Sonnenblume übersetzte Begleittext, den sie im Forum von Ukraine-Nachrichten.de veröffentlichte. Herzlichen Dank an dieser Stelle!

Die Originaltexte sind hier zu finden: Russisch | Ukrainisch

Es wurden die Organisatoren und Teilnehmer an den Morden der Menschen veröffentlicht: Pläne und Namen

Die Sniper an der Institutskaja waren Kämpfer einer Spezialeinheit des Innenministeriums und der Spezialabteilung »Omega«, und bei der Vorbereitung half der frühere erste Stellvertreter des Auslandsgeheimdienstes der Russischen Förderation mit.

Darüber berichtete Gennadij Moskal, der Dokumente vorlegte, die er mit Hilfe von Mitarbeitern des Staatssicherheitsdienstes und des Innenministeriums erhalten hatte. „Die Dokumente haben patriotisch gesinnte Mitarbeiter des SBU und des MVD auf eigene Gefahr und eigenes Risiko beschafft. Am Ende hatte ich die Pläne der Spezialoperationen »Bumerang« und »Welle« zur gewaltsamen Auflösung der Proteste in der Hand.“ schrieb er.

Ich beschloss, Teile der Pläne Bumerang und Welle zu veröffentlichen. Dokumente, die belegen, dass die Sniper in der Institutskaya-Straße Kämper der Einheit für Spezialoperationen des Innenministeriums unter Leitung von Oberst S. Asavaljuk sowie Kämpfer der Einheit »Omega« der Truppen des Innenministeriums waren.“

Den Befehl zur Anwendung von Waffen gab der frühere Innenminister Sachartschenko der Spezialeinheit »SOKOL«. Außerdem stellte er die Namen und Telefonnummern der Leiter der Einheiten bereit, die an der gewaltsamen Auflösung der Proteste beteiligt waren.

Auf Grundlage dieser Daten kann die Staatsanwaltschaft Untersuchungsverfahren eröffnen.

„Danach übergebe ich freiwillig der verantwortlichen Gruppe der GPU die restlichen Materialien, welche die Teilnahme von Innenminister V. Sachartschenko (der persönlich zugab, den Befehl zum Anwenden von Schußwaffen am 20.2. gegeben zu haben), seinem Stellvertreter V. Ratuschnjak, vom Chef der Abteilung für gesellschaftliche Sicherheit beim Innenministerium O. Krikun, vom Kommandierenden der Truppen des Innenministeriums S. Schuljak, dem amtierenden Chef der Verwaltung des Innenministeriums für die Stadt Kiew V.Masan, dem Chef des SBU O. Jakimenko, seinem ersten Stellvertreter V. Tozkij, dem Leiter des SBU für Stadt und Oblast Kiew O. Schtschogoljev, der Kommandeure der SBU-Spezialeinheit »Alpha« an dem Blutvergießen beweisen“ – schrieb er.

„Hilfe bei der Vorbereitung der Spezialoperation des MVD und SBU gab der frühere erste Stellvertreter des Auslandsgeheimdienstes der Russischen Förderation, welcher im Hotel »Kiew« wohnte (dessen Unterkunft und Verpflegung der SBU bezahlte). Die Ukrainische Führung bezog den russischen Spezialisten in ihrer Arbeit ein, weil sich der Chef des SBU als Flieger herausstellte und der Innenminister als Mitarbeiter der früheren OBCHSS (der »Abteilung zum Kampf gegen Diebstahl am sozialistischen Eigentum und gegen Spekulationen«)“ – ergänzte er. [Anmerkung des Übers.: soll wohl heißen, sie haben/hatten keine entsprechende Ausbildung]

„Alle Angaben über den Russen werden an die Staatsanwaltschaft übergeben und das Maß der Schuld soll die Untersuchung klären. Außerdem bin ich bereit, der Staatsanwaltschaft Materialien zu übergeben, welche beweisen, dass bei der bewaffneten Auflösung der Protestaktionen durch das MVD und den SBU auch organisierte verbrecherische Gruppierungen mitwirkten“ - erklärte Moskal.

Die Pläne Bumerang und Welle wurden den höchsten Stellen der Politik zur Kenntnis gegeben und wurden mit ihrer Erlaubnis ausgeführt“ - führte er aus und drückte Besorgnis und Zorn darüber aus, dass bis zum heutigen Tage keiner der hohen Beamten angezeigt, gefasst und inhaftiert wurde.


 

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