Bilder vom letzten Sommersturm

Am letzten Donnerstag kam endlich der ersehnte Regen zu uns. Schön gemächlich regnete es den ganzen Tag, mal mehr, mal weniger. Eben so, wie man es als Kleinbauer gerne hat. Leider kam dann am Abend ein heftiger Wind dazu, der sich zu einem kleinen Sommersturm entwickelte. Ich hatte gerade das Spiel Deutschland gegen USA gesehen, da fiel dann auch schon der Strom aus und blieb bis in den folgenden Nachmittag weg. Das kann man ja noch verschmerzen, viel schlimmer hat es da Obstbäume und vor allem einige Äcker erwischt, wobei wir selbst noch ziemlich glimpflich davongekommen sind. Das nebenstehende Bild zeigt den Acker des Nachbarn rechts neben uns. Die Hälfte des Maises steht, als wäre nichts gewesen, der Rest liegt auf dem Boden, als wäre eine Planierraupe darüber hinweggerast. Vermutlich haben vereinzelte Böen ziemlich heftig gewütet.

Wie man auf den Bildern sehen kann, hat es auch unseren linken Nachbarn voll erwischt. Wir hatten das Glück, dass wir gut 14 Tage später ausgesäht haben – der Mais war noch nicht so hoch – und es war auch gut, dass wir einen Teil schon vom Unkraut befreit und angehäufelt haben. Trotzdem ist der Schaden nicht gering und kostet uns mindestens 2 harte Arbeitstage. Alles weitere in den Bildunterschriften.

Letztendlich war es ja noch einigermaßen glimpflich verlaufen. Die privaten Kleinbauern können wie wir den Schaden von Hand beheben. Ich hoffe nur, dass es in den größeren Betrieben nicht zu ernsthaften Ernteausfällen kommt. Das kann die Ukraine im Moment überhaupt nicht gebrauchen.


 

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