Schlagwortarchiv zu: „Traditionen“

Wyschywanka – mehr als Folklore

„Stickerei“ oder „Bestickte Hemden“ – so kann man Wyschywanka übersetzen, ukrainisch Вишиванка, englisch transliteriert Vyshyvanka – waren schon im Altertum bekannt und werden bis heute vor allem in der Ukraine und Weißrussland getragen. Sie sind aber nicht nur schmuckvolle Kleidung, es steckt viel mehr dahinter. Und dem wollen wir uns heute einmal widmen. Zuerst ein Blick zurück in die Geschichte.

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geschrieben am: 04.12.2016

 

Heute war „Badetag“ im Dnjepr

Nun gut, der Titel täuscht etwas. Denn für die hiesige Kirchengemeinden ist heute einer der höchsten Feiertage. Da die orthodoxe Kirche weiterhin nach dem julianischen Kalender ihre Feste feiert, ist heute das Epiphanias-Fest, an dem orthodoxe Gläubige die Taufe Jesu Christi feiern. In Deutschland eher bekannt als das Fest der „Heiligen Drei Könige“. 

Strenggläubige und wagemutige Christen nehmen an diesem Tag ein „Bad im Eisloch“, das soll von Sünden befreien. Bei Russland-Aktuell fand ich folgendes, was auch auf ukrainische Gläubige zutrifft:

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geschrieben am: 19.01.2014

 

Vergessene Völker – Die Huzulen in der Ukraine

Heute ein kleiner Videotipp. ARTE zeigte den Film „Vergessene Völker – Die Huzulen in der Ukraine“ und führt uns tief in die Karpaten. Ein schöner Film, den ich auf Youtube fand. Und es wird passenderweise auch gezeigt, wie dieses Volk den Бринза herstellt. :) Viel Spaß!


geschrieben am: 12.01.2014

 

Frohes Osterfest!

Liebe Leser, auch wenn in der Ukraine der Ostersonntag erst am 5.Mai begangen wird, wünschen wir Euch allen ein Frohes Osterfest! Genießt die Tage, macht das Beste daraus. Wie ich hörte, schneit es in Rostock ebenso wie in Berlin. In Tscherkassy und Kiew scheint die Sonne, ich habe soeben ein aktuelles Bild von meiner Co-Autorin Sonnenblume bekommen. Auch die Temperaturen wandern immer mehr nach oben - es wird also Frühling werden. Irgendwann bestimmt. ;)

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geschrieben am: 29.03.2013

 

Sitten, Bräuche und Aberglaube in der Ukraine (Nachträge)

Man lernt nie aus. Erst gestern bekam ich wieder eine Lektion im Aberglauben. Und ich finde hier und da etwas Neues zu diesem Thema. Deshalb werde ich in diesem Beitrag weitere Sitten, Traditionen und Aberglauben sammeln und bei Bedarf aktualisieren.

Es wird langsam Zeit, an die kommende Gartensaison zu denken. Wer ein Gewächshaus hat, fängt nun an, die Tomaten- und Paprikapflanzen vorzuzüchten. Die Wohnstube verwandelt sich wieder in ein kleines Biotop, alle Fensterbänke werden bis auf den letzten Millimeter genutzt.

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geschrieben am: 27.01.2013

 

Sitten, Bräuche und Aberglaube in der Ukraine (3)

Es geht weiter.Störche bringen Glück In den ersten beiden Teilen [1] [2] habe ich einen Blick auf die Sitten und Bräuche für Gäste und Gastgeber geworfen, dazu noch ein kleiner Nachtrag, bevor wir schauen, welcher Aberglaube in den Herzen der hiesigen Bewohner verwurzelt ist. Bei einem Zusammensein wird viel gelacht, gescherzt, es werden auch Witze erzählt. Vermeidet aber anstößige oder zu derbe Witze, die haben da nichts verloren und es gibt nichts Schlimmeres als eine peinliche Stille.

So, und nun zum Aberglauben. Bei den Slawischen Völkern gibt es immer noch Angst vor dem bösen Blick und vor schlechten Omen. Aber es gibt wiederum Mittel und Wege, um etwas von sich abzuwenden:

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geschrieben am: 24.01.2013

 

Sitten, Bräuche und Aberglaube in der Ukraine (2)

Wie versprochen geht es weiter mit dem kleinen Knigge für Gäste in der Ukraine. In Teil 1 haben wir das Ankommen und Geschenke unter die Lupe genommen. Jetzt sind wir im Haus, sitzen in der guten Stube oder am Esstisch. Worauf sollte man da achten?

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geschrieben am: 23.01.2013

 

Sitten, Bräuche und Aberglaube in der Ukraine (1)

Letztes Jahr tauchte in einem Forum die Frage auf, was denn Unterschiede zwischen Deutschen und Ukrainern sind. Schnell kamen dann auch Beiträge über diverse Bräuche und Aberglauben, mit dem sich vor allem deutsche Männer in binationalen Beziehungen konfrontiert sehen. Der „Hit“ schlechthin ist, dass ukrainische Frauen ihren holden Gatten sehr schnell das Pfeifen in der Wohnung abgewöhnen, denn das scheucht das Geld aus dem Haus. ;)

Ich habe meine Frau gefragt, sowie ein bisschen recherchiert, und dabei so einiges gefunden. Teilweise kann man darüber schmunzeln, das ein oder andere kommt einem auch in Deutschland bekannt vor, anderes sollte man auf alle Fälle beachten, wenn man in der Ukraine zu Gast ist und vor allem seine Braut oder sogar deren Eltern besucht. Den Anfang macht deshalb ein kleiner Knigge für Besucher:

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geschrieben am: 22.01.2013

 

Rätsel: Ukrainische Traditionen

Die Ukraine hat viele Traditionen. So ist es zum Beispiel verpönt, sich über die Türschwelle hinweg die Hand zu geben oder im Haus zu pfeifen - dann gibt es kein Geld. Nun ein kleines Rätsel zu dem Thema. Was bedeutet das Stück Brot in dem Glas auf dem Bild?
Nutzt bitte die Kommentarfunktion für Eure Antworten, Fragen oder Mutmaßungen. Die Antwort folgt später. Viel Spaß beim raten! :)

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geschrieben am: 08.05.2012

 

Wo man feiert wird gesungen

Im Forum von ukraine-nachrichten.de sucht man aktuell die schönsten ukrainischen Volkslieder. Eines, welches bei uns sehr gern gesungen wird ist РОМАШКА БЕЛАЯ (Ramaschka belaja = weiße Margeriten). Dabei handelt es sich zwar um ein russisches Lied, schön ist es trotzdem, zumal ich wenigstens beim Refrain mitsingen kann. :)

Und da es in geselliger Runde immer noch am schönsten klingt, habe ich mal ein altes Video von 2003 hervorgeholt und für diese Seite zurecht gemacht. Entschuldigt die Qualität, damals hatte ich nur eine analoge Kamera und das Band hat auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel:

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geschrieben am: 20.01.2012