Schlagwortarchiv zu: „Tscherkassy“

Auch die Ukraine hat Eisenbahn-Enthusiasten!

Ganz kurz mal etwas für Eisenbahnfans. Im folgenden Video fährt ein Zug über den 13km langen Damm bei Tscherkassy. An sich ist das schon erhebend, links und rechts nur Wasser, so weit das Auge reicht – und dann kommt die Überraschung. Ganz vorne erscheint eine schöne, alte Dampflok!

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geschrieben am: 29.11.2016

 

Wie die Litauer im 14. Jhd. Oberherren der Ukraine werden und zeigen, wie man mit den Moskali spricht - Teil 2

Im ersten Teil haben wir die Eroberung der Ukraine durch den Litauischen Großfürsten Gediminas erfahren, jetzt geht es darum, diese zu bewahren. Nachdem Gediminas starb, kam ein ebenso tatkräftiger Sohn von ihm an die Macht, Olgerd (Algirdas). Die Russischen Annalen schildern uns den Charakter des würdigen Sohnes von Gediminas, nämlich Olgerd, auf eine kurze aber sehr vorteilhafte Art. „Olgerd, heißt es daselbst, hatte viel Mutterwitz, sprach viele Sprachen, war abgeneigt von allen unnützen Handlungen und Spielen, unermüdet thätig bey seiner Regierung, trank weder Wein, noch Bier, noch Meth. Er erwarb sich ein großes Gebiet, und that es an Ruhm und Würde allen seinen Vorfahren und Nachkommen zuvor.“ – Die Geschichte rechtfertigt dieses Lob Olgerds durch seine Taten vollkommen.

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geschrieben am: 23.11.2016

 

Wie die Litauer im 14. Jhd. Oberherren der Ukraine werden und zeigen, wie man mit den Moskali spricht - Teil 1

Die Goldene Horde hat in der Geschichte ihren Zenit überschritten, da kamen im 14. Jahrhundert die Litauer zu Macht und Einfluss in Europa. Eng verwoben ist mit dieser Nordischen auch die Geschichte der Ukraine.  Und nach dem, was ich bisher las, ging es den Ukrainern unter ihnen gar nicht mal so schlecht. Die Litauer haben sich bisher erfolgreich gegen die Christianisierung (und den Deutschen Orden als »Heilsbringer«) gewehrt und als »Heiden« den Glauben an ihre nordischen Götter bewahrt. Und gerade sie als Nichtchristen hatten eine beispielhafte Toleranz gegenüber Andersgläubigen! Schauen wir heute auf die Anfänge des Litauer Reiches unter Gediminas und seinen Sohn und Nachfolger Olgerd (Algirdas).

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geschrieben am: 22.11.2016

 

Heute in Tscherkassy

Wir waren heute in Tscherkassy und wollten uns selbst ein Bild machen. Das erste Auffällige war eine Straßensperre am Ortseingang. Wie wir erfuhren, werden alle Zufahrtsstraßen kontrolliert. Ansonsten verlief die Fahrt wie immer, die Geschäfte und Märkte arbeiten ganz normal. Dann kamen wir ins Zentrum, wo auch die wichtigsten Regierungsgebäude stehen. Großdemos gab es heute nicht, es gab aber diverse Gruppen und angeregte Diskussionsrunden. Alles weitere in der Galerie:

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geschrieben am: 22.02.2014

 

Heute geht es nicht weit weg. Nur 20 Autominuten von uns steht eine der größten Kathedralen der Ukraine, die St. Michaels Kathedrale in Tscherkassy. Interessant ist ihre Geschichte, die ist nämlich recht kurz. Denn der Baubeginn dieser Kathedrale war 1994 und 2002 war dann die Einweihung. Und diese Kathedrale mit 9 Kuppeln ist wahrlich imposant. Mit einer Länge von 58m und einer Breite von 54m fasst sie 12 000 Besucher. Mit einer Höhe von 74m ragt sie über die Dächer der Umgebung hinaus und ist schon aus der Ferne gut zu sehen. Somit ist sie die höchste und größte Kathedrale der Ukraine! (Dieser Beitrag entstand mit Material aus der ukrainischen Wikipedia).

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geschrieben am: 28.01.2014

 

Urlaub am Dnepr, seit Sommer 2013 in unserem Ferienhaus!

Es ist soweit! Unser Ferienhaus, direkt auf unserem Grundstück, kann ab sofort gebucht werden. Erleben Sie die Ukraine hautnah, mitten in einem typisch ukrainischem Dorf, auf unserem kleinen Hof. Dabei ist die Großstadt Tscherkassy gerade einmal 10 Autominuten entfernt und bietet ihnen als Kontrast urbanes Leben. Aber der größte Vorteil, Sie leben in unserer Nähe, wir sprechen Deutsch und stehen direkt für Sie zur Verfügung; helfen bei sprachlichen Schwierigkeiten oder organisieren Ausflüge.

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geschrieben am: 14.09.2013

 

Wintereinbruch in der Ukraine

Es war ein relativ milder Winter. Die Temperaturen waren selten unter -10°C, die Schneemenge hielt sich in Grenzen. Nun ist März, die Tage werden länger, alles freut sich auf den Frühling. Und dann das! Ein heftiger Schneesturm über halb Europa machte auch vor der Ukraine nicht halt. Bei uns in Tscherkassy tobte der Schneesturm ebenfalls, wenn auch nicht mit einer großen Schneemenge. Aber der Sturm und die Verwehungen haben auch uns noch einmal zugesetzt und die Gartenplanung über den Haufen geworfen. Anbei ein Fazit aus Tscherkassy und Kiew in Wort und Bild:

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geschrieben am: 25.03.2013

 

Was für ein Sommer! Teil 1

Ab und zu blickten wir schon etwas neidisch auf den verregneten Sommer in Deutschland. Mit einer ganz kurzen Unterbrechung im September haben wir die kurzen Hosen erst vor 14 Tagen weggeräumt. Ja, der Sommer war grandios – und heiß. Nicht nur von den Temperaturen her. Es gab die Fußball-EM im Lande, jede Menge Arbeit im Garten und mit den Tieren; wir hatten Gäste aus Deutschland und wir sind weiterhin dabei, hier auf unsrem Hof zu renovieren. Jetzt wird es langsam etwas ruhiger und ich habe wieder mehr Zeit für mich und meine Hobbys – und natürlich für diesen Blog! Da habe ich mir für die nächsten Monate einiges vorgenommen, an Themen und Aufgaben mangelt es also nicht. Aber der Reihe nach:

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geschrieben am: 25.10.2012

 

Eisangeln am Dnepr

Gestern waren wir bei Freunden in Tarasivka. Die Fahrt führte uns hinter Tscherkassy über den Dnepr. Von der Brücke aus bot sich uns ein toller Blick auf den zugefrorenen Strom. Und auch in der Ukraine gibt es die „stillen Verrückten“ - Pardon: unerschrockenen Angler! Und das zu jeder Jahreszeit. Anbei ein paar Bilder, die ich aus dem fahrenden Auto heraus gemacht habe.

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geschrieben am: 09.02.2012

 

Versorgung in der Ukraine – Der Basar

Die handgefertigte Besen funktionieren prächtigDer globale Markt ist auch in der Ukraine angekommen. Wir haben bis auf Kleinigkeiten bisher kaum etwas vermisst. Natürlich gibt es wie in Deutschland die großen „Fresstempel“, monströse Baumärkte und wer das vermissen würde, auch die Hamburgerbude mit dem „gelben M“ ist in größeren Städten zu finden. Das „Erlebnis Einkauf“ ist jedoch vielfältiger als man denken mag. Es gibt noch das, was viele als „Tante Emma-Laden“ kennen und es existieren im Dorf und der Stadt noch Basare mit einem lebhaften Privathandel. Omas verkaufen dort ihr selbst angebautes Obst und Gemüse, viele Kleinhändler bieten vom Traktor bis zum Spatenstiel alles Erdenkliche feil.

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geschrieben am: 28.09.2011

 

Cherwona Sloboda - Ein Dorf zieht um

Will der Reisende von Kiew nach Tschigirin oder weiter nach Krementschuk, so kommt er nach einer zweieinhalbstündigen Fahrt durch endlos scheinende Felder und kleine, beschauliche Dörfer direkt an den Dnepr. Der Dnepr! Mit über 2200km Länge ist er Europas drittgrößter Fluss, nach Wolga und Donau. Und wer sich die Liste der längsten Flüsse auf der Erde anschaut, sieht ihn gemütlich in einer Reihe mit dem Ohio, Arkansas- und dem Colorado-River in Amerika stehen. In den Waldaihöhen, nur 200km von Moskau entfernt, beginnt der lange Weg durch Russland, Weißrussland und die Ukraine – bis er im schwarzen Meer sein Ziel erreicht.

Heute stehen wir an seinem linken Ufer und sehen auf der anderen Seite, in 12km Entfernung, die Silhouette von Tscherkassy. Die Fahrt geht weiter. Sechzehn Kilometer geht es nun neben dem Bahngleis über den gewölbten Damm und dann über die 1km lange Stahlbrücke hinein in die Stadt. Schaut man während der Fahrt einmal nach Osten, entsteht der Eindruck, an einem Meer zu sein. Nicht zu unrecht sagt man hier im Sommer „Wir gehen ans Meer schwimmen“. Denn was wir hier sehen, ist der riesige Stausee des Krementschuker Staudamms.

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geschrieben am: 20.09.2011