+++ Ukraineticker +++

19.12.2014
Operation “Clockwork Orange”: wie der Krieg gegen die Ukraine schon 2008 in Russland besprochen wurde.   [Link]

18.12.2014
Einfach krank! »Dugin: Wir müssen Europa erobern, besetzen und angliedern« (Video und Kommentar von Boris Reitschuster)   [Link]

17.12.2014
Offener Brief an russische Kollegen - ob sie es langsam verstehen?   [Link]

17.12.2014
Video: Der ukrainische Botschafter in Österreich zu dem Brief der deutschen "Intelligenz". Gefunden im Ukraine Aktiv-Forum   [Link]

14.12.2014
Eine mittlerweile zurückgezogene Medaille, mit der Ex-Ukrainer ausgezeichnet wurden, unterminiert die Glaubwürdigkeit der Kreml-Erzählung darüber, wann die „Befreiung der Krim“ wirklich begann.   [Link]

13.12.2014
Selten sind die Meinungen so gespalten wie in dieser Frage: Wer ist verantwortlich für den Krieg zwischen Moskau und Kiew? Sechs Missverständnisse der Ukraine-Krise und die historischen Fakten dazu   [Link]

12.12.2014
Kanada: eine Absichtserklärung… Respekt und Danke!   [Link]

12.12.2014
Leseempfehlung: Die Rede von Andrej Illarionow bei seinem Auftritt im EU-Parlament am 19.11.2014. Übersetzt von Irina Schlegel.   [Link]

11.12.2014
Russland kann dieses Land einfach nicht besiegen.   [Link]

11.12.2014
Blick in die Geschichte: Vor 75 Jahren, am 30. Oktober 1939, fing Russland den Winterkrieg gegen Finnland an   [Link]

10.12.2014
Lesetipp: Das deutsche Stockholm-Syndrom   [Link]

09.12.2014
Mal zur Erinnerung. Die Meldung zum Budapester Memorandum '94 in der Tagesschau. 27 Sekunden, die alles sagen und alles aufzeigen, gegen was Moskau seit Jahren und besonders jetzt verstößt!   [Link]

08.12.2014
Wie man aufruft, so rauscht es durch den Blätterwald „Zwei Tage ist es jetzt her, dass in der ZEIT ONLINE ein Aufruf mit dem Namen “Wieder Krieg in Europa? Nicht in unserem Namen!” erschien. Ich kann mich an keinen in einem respektierten deutschen Medium veröffentlichten Aufruf erinnern, der auf so durchgehend kritische Repliken von Medien aller politischen Richtungen gestoßen ist.“ Anmerkung: Und den Unterzeichnern empfehle ich mal eine Nachhilfe in Geographie.   [Link]

06.12.2014
OSZE-Mission: Eyes Wide Shut   [Link]

04.12.2014
Video: Eine Nacht bei der ATO mit engl. Untertiteln. Nichts für schwache Nerven! Bemerkenswertes Zitat eines der Kämpfer: »Ich hörte, warum ukrainischen Soldaten auf der Krim verboten wurde, auf die russischen Soldaten zu schießen. Das sind unsere Brüder! Und nun schießen diese Brüder auf uns...«   [Link]


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Bild des Tages

Der Hausbau für des Nachbars Sohn geht zügig voran. Kein Wunder, wenn Sohnemann selbst jetzt bei den Russen arbeitet...

© Foto: Jens P.

 

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Blogbeiträge


Wärmedämmung auf Ukrainisch

05.12.2014

Ich war heute unterwegs mit dem Bus nach Tscherkassy. Ich hatte einen Fensterplatz und zum Glück das Handy (das mit Kamera) nicht vergessen. Denn folgendes wollte ich schon lange einmal zeigen. In Deutschland ist Dämmung, Wärmeschutz, Heizkosten sparen in aller Munde. Und es gibt da diverse Projekte und Förderungen vom Staat.

In der Ukraine bleibt das jedem selbst überlassen bzw. ist mir so etwas wie eine Förderung aktuell nicht bekannt. Trotzdem sieht man allerorten, dass man die Vorteile einer guten Dämmung kennt. Weniger Strom, Gas oder Holz, das hat ja etwas. Sehr verständlich, dass die Menschen, gerade bei uns auf dem Dorf, so nach und nach ihre Häuser anpassen und auch die Fenster modernisieren. So wie auf dem Bild links. Ist jedoch auch ein bisschen schade, denn viele Fassaden haben ein schönes Mauerwerk oder sind sogar aufwendig und geschmackvoll gefliest.   

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Die Geschichte der Ukraine - Frühgeschichte bis zu den Kiewer Rus

05.12.2014

Chasaren auf dem Ritt nach Westen.Zur Ur- und Frühgeschichte für das Land nördlich des Schwarzen Meeres, welches heute die Ukraine ist, existieren leider nur spärliche Erkenntnisse und basieren oft auf Vermutungen. Menschen lebten wohl schon in der Altsteinzeit in diesem Gebiet, es gab verschiedene, nomadische und halbnomadische Völker. Erste schriftliche Erkenntnisse dieses Gebietes erlangten wir durch die überlieferten Sagen des klassischen Altertums. Zum Beispiel in der Geschichte der Reise des Herakles auf dem Schwarzen Meer oder durch die Abenteuer des Odysseus im Lande der Kimmerier, deren Reich bis zur Krim, an die Straße von Kertsch reichte. Prometheus wurde auf Befehl des Zeus am Kaukasus festgekettet – die Gegend nördlich des Schwarzen Meeres war also den alten Griechen bekannt.   

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Wie der Willi zu seiner Oksana kam und nun unser Dorf auf den Kopf stellt

29.11.2014

Wir schreiben den 1. April. Ich rufe meine Mails ab und bekomme folgende Nachricht über diesen Blog:

Hallo Milla und Jens!
Bin aus Thüringen, ein sympathischer, junggebliebener Kerl. Habe früher 1 Jahr in der Ukraine (Aleksandrowka) und 3 Jahre in Mozambique gelebt und gearbeitet. Möchte euch gerne kennenlernen. Bin handwerklich begabt, Kumpeltyp und unkompliziert. Mehr beim nächsten mal. Eure Mitteilungen über Land, Leute, Leben, Politik usw. ist mit das Beste, was ich bisher im Netz gelesen habe.
Euch alles gute, Willi

Solchen netten Mails antworte ich natürlich sofort. Und wie es so kommt, steht der Willi einen guten Monat später vor der Tür. Ach, wir verstehen uns auf Anhieb. Und da der Willi auch nicht die Hände in den Schoß legen kann, hilft er mir beim Umbau meiner typisch ukrainischen Dachrinne, das war mir schon lange ein Dorn im Auge. Obwohl, eigentlich war es dann doch umgekehrt. Das sind Arbeiten, da kommt ein gelernter Mann aus der GWS-Branche, ähm, ich meine Sanitärfachmann gerade recht. ;)   

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Die Geschichte der Ukraine - Einleitung

28.11.2014

Wie ich schon ankündigte, möchte ich mich näher mit der Geschichte der Ukraine beschäftigen und diese meinen deutschsprachigen Lesern näher bringen. Ich kann das keinesfalls wie ein Historiker, dafür fehlt mir schlicht und einfach auch die Zeit. Deshalb möchte ich so vorgehen: Ich werde markante und interessante Geschichten, die einen wesentlichen Einfluss auf die Geschichte der Ukraine nahmen, genauer ansehen und entsprechende Beiträge ausarbeiten. Als Grundlage dient mir ein altes Buch, welches mein guter Freund Micha aus Kiew mir als Ausdruck schenkte. Es handelt sich um den Band 48 der »Allgemeinen Welthistorie« von 1796. Das Buch mit über 700 Seiten in alter deutscher Schrift kann jeder bei Google-Books downloaden. Zum Glück liebe ich es, solche alten Bücher zu lesen, aber das nur am PC zu tun ist doch sehr ermüdend. Deshalb an dieser Stelle nochmals einen ganz herzlichen Dank an Micha für den Ausdruck, das hilft mir sehr!   

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Sommernachlese 2014 Teil 2 - Unsere Gäste

27.11.2014

Anfang des Jahres sah es wirklich gut aus mit der Belegung unseres Ferienhauses. Leider haben viele dann doch ihre Reisepläne geändert, dafür konnten wir kurzfristig Entschlossenen eine Bleibe anbieten. Und das hatte für sie teilweise ganz (schöne) Folgen. So wie unserem neuen Freund Willi, der einfach mal die Ukraine sehen wollte, und hier sein neues Glück in Form einer hübschen Frau – und deren süße, kleine Tochter einen neuen und ganz lieben Papa fand. Links seht ihr die glückliche Familie bei der Erdbeerernte. Im Oktober wurde dann geheiratet, jetzt müssen nur noch ein paar bürokratische Hürden genommen werden, dann haben wir einen neuen Residenten im Dorf. An dieser Stelle noch einmal unsere herzlichsten Wünsche und viel Glück für Eure Zukunft!   

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Sommernachlese 2014 Teil 1 - Garten und Tiere

25.11.2014

Wie war der Sommer dieses Jahr bei uns? Nun, das Wetter war bilderbuchmäßig. Wir hatten keine langen Trockenperioden, Petrus »weinte« immer zur richtigen Zeit und nie zu lang. Einen kurzen Schreck hatten wir bei der Sturmnacht Ende Juni, ich berichtete. Da konnte ich mich ein paar Tage später wieder einmal über die Natur wundern. Der eine Nachbar hat nichts unternommen, um seinen Mais zu retten. Wozu auch, das ging von allein. OK, der Mais stand nicht mehr wie eine Eins, aber die Ernte war doch ganz normal bei ihm. Die kurze Regenperiode im September haben wir genossen, in Ruhe konnten wir uns auf den Endspurt vorbereiten. Und wir ließen uns da auch Zeit, den letzten Mais ernteten wir Anfang November.   

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Bericht über unseren Freund Anatoli beim Bataillon AIDAR und Hilfe auf Ukrainisch Teil 2

22.11.2014

Wie ich im ersten Teil erwähnte, kam Anatoli am Freitag aus dem Krankenhaus. Er wird Anfang nächster Woche zu seinen Kameraden zurückkehren. Seine Erzählungen haben uns keine Ruhe gelassen. Die ganze Woche telefonierte und sprach meine Frau mit Bekannten, rief die Geschäftsleute im Dorf an, mobilisierte Lehrer, organisierte Spenden. Und das Echo ist überwältigend. Nicht einer meinte, es ginge ihn nichts an. Alle waren froh, direkt helfen zu können. Immer wieder erhielt Anatoli Besuch, die Menschen brachten ihm Sachen, Geld, Lebensmittel. Es ist soviel zusammen gekommen, dass ein Transporter aus Smila kommen musste, dort ist ein Stützpunkt der Volontäre. Anbei ein paar Bilder, meine Frau war heute dabei, als man die Sachen aus der Schule abholte. Danke, Cherwona Sloboda! :)   

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Bericht über unseren Freund Anatoli beim Bataillon AIDAR und Hilfe auf Ukrainisch Teil 1

21.11.2014

Aus aktuellem Anlass ein Beitrag zum aktuellen Konflikt mit Russland. Unser Freund Anatoli, den wir im September kennen lernten, hat heute das Krankenhaus verlassen und es gab eine Überraschung für ihn. Zum Verständnis. In diesem Teil erst einmal ein korrigierter und angepasster Bericht, den ich am Montag schon auf Facebook und im Ukraine-Aktiv-Forum veröffentlichte:   

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Sommerpause beendet - und jetzt?

18.11.2014

Bild von Andrea B.Liebe Leser, es beginnt für uns die Winterzeit. Das heißt, wir haben unsere Arbeiten im Freien soweit beendet und können wieder mehr unseren Hobbys nachgehen. Dazu gehört für mich natürlich dieser Blog. Wir hatten und haben ein sehr bewegendes Jahr. Trotz allem durften wir wieder liebe Gäste begrüßen, wenn auch nicht so zahlreich wie geplant. Wir hatten auch schöne Tage am Dnjepr, haben gegrillt, liebe Freunde getroffen; hatten viel Nachwuchs bei Tieren, eine gute Ernte, neue Bauprojekte verwirklicht und begonnen - ich werde dazu noch detailierter etwas schreiben.   

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Heute darf man mal gratulieren!

02.07.2014

Ich muss sagen, er hat sich lange geziehrt, aber er hat dann doch zugestimmt, dass ich es veröffentliche. Und ich bin froh darüber! :)

Die Rede ist von Kurt Simmchen, einem Deutschen, der seit 10 Jahren in der Ukraine lebt. Wer diesen Blog die letzten Monate verfolgt hat, dem wird der Name bekannt sein. Kurt hat einige Gastbeiträge beigesteuert und war der Initiator für den Verwundetentransport nach Sachsen. Übrigens war er der Erste, der in dieser Richtung die Initiative ergriff und mit dem Bundestagsabgeordneten Arnold Vaatz den richtigen Helfer fand. Man kann das unter anderem hier nachlesen.   

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