+++ Ukraineticker +++

17.04.2014
Es gibt weniger Beiträge in meinem Newsticker. Der Grund ist einfach: Ich glaube aktuell keinen Medien mehr. Ich habe den Eindruck, dass sie es gar nicht erwarten können, dass endlich Blut fließt! Der verlinkte Artikel von der ZEIT beschreibt es ganz gut. Und Ostern steht vor der Tür. Darum verdonnere ich mir selbst eine Nachrichtenlose Zeit (mal sehen, wie lange die hält). Allen Leser wünsche ich jedenfalls ein Frohes und friedliches Osterfest!   [Link]

16.04.2014
Reportage aus Kramatorsk. Besser leben - aber wie? Anmerkung: Alle wollen in der Ukraine besser leben, nicht nur in Donezk. Denkt der, anderen geht es besser in der Ukraine? Nur gemeinsam schafft man das!   [Link]

16.04.2014
RIA Novosti: Russland wappnet sich für Krieg der Zukunft Zitat: „So haben die Militärs festgestellt, dass sich in den kommenden 15 bzw. 20 Jahren der Kampf um die Energieressourcen und deren Absatzmärkte verschärfen werde.“ Aha, also auch die Absatzmärkte. Lest Ihr das in der EU?   [Link]

16.04.2014
Kampf gegen Separatisten: Putin fordert von der Uno Verurteilung der Ukraine   [Link]

16.04.2014
Putins neues Russland - Wer nicht jubelt, ist ein Volksfeind.   [Link]

15.04.2014
Umzug in die Ukraine. Adieu, Krim!   [Link]

15.04.2014
Abgehörte Gespräche der russischen Speznas in Slawjansk.   [Link]

15.04.2014
RWE liefert Gas in die Ukraine   [Link]

15.04.2014
Ankaufboykott für russische Waren nimmt immer größere Ausmaße an   [Link]

15.04.2014
UN bestreiten Übergriffe auf Russen   [Link]

15.04.2014
Wahre Worte! Der Westen hat die Ukraine allein gelassen - von Andreas Umland   [Link]

15.04.2014
Reportage aus Donezk - "Problem muss schnell gelöst werden" (Video)   [Link]

15.04.2014
Experte zu Separatisten in der Ukraine: 500 Dollar für das Erstürmen von Gebäuden.   [Link]

15.04.2014
Anmerkung zum vorigen Beitrag. Das ist das veröffentlichte, mitgeschnittene Telefonat.   [Link]

15.04.2014
Videobeweis im Kampfgebiet - Wer sind die Männer in Tarnfarben, die im Osten der Ukraine den Kampf der Separatisten anführen? Die Regierung in Kiew will mit Filmen und Fotos beweisen, dass es sich um Russen handelt. Die Aufnahmen zeigen aber auch: Teile der Sicherheitskräfte stehen nicht hinter der neuen Führung.   [Link]


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Bild des Tages

Der Hauptbahnhof in Kiew.

© Foto: Gerhard P.

 

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Blogbeiträge


Von Zecken und wie der Maidan Menschen verändern kann

13.04.2014

Wir haben zur Zeit bei unseren Hunden immer wieder Probleme mit Zecken, trotz Impfung und Tropfen  schlagen diese Biester zu. Meine Frau entfernte unsrer Irma vorgestern eine Zecke, leider blieb wohl der Kopf stecken und heute Vormittag entdeckten wir eine kreisrunde Entzündung. Was machen? Es ist Sonntag. Milla rief trotzdem unsere örtliche Veterinärapothekerin an, die gleichzeitig auch Tierärztin ist. Sie versprach, selbstverständlich komme ich!    

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Wir werden niemals Brüder sein

13.04.2014

Diese junge Frau, Anastasia Dmitruk, hat ein Gedicht geschrieben. Sehr offen, sehr hart mit dem sogenannten "Brudervolk" ins Gericht gehend, aber wahr!

Ein Mitglied im Osteuropaforum hat dieses Gedicht übersetzt, ganz herzlichen Dank dafür. ich möchte es gern an dieser Stelle veröffentlichen. Das Video am Ende zeigt eine fantastische  Vertonung dieses Gedichtes.

Wieso kann dieses Land, mit solchen tollen Menschen, nicht einfach in Frieden eine neue Zukunft aufbauen?   

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Gastbeitrag: »Jens Jessen – ein prorussischer Kriegshetzer?«

04.04.2014

Boernepreis-2012-ffm-jens-jessen-051Betrachtungen eines deutschen Residenten in der Ukraine zum Artikel „Teufelspakt für die Ukraine“ in DIE ZEIT Nº 14/2014 | 28. März 2014 | 16:59 Uhr

Jens Jessen stellt die Nachkriegsgrenzen nach dem heißen Krieg und die Grenzen nach dem kalten Krieg in Frage und soll, so vielleicht sein Auftrag von Kreml-Chef Putin, die ideologischen Bereitschaften für die Anerkennung weiterer Annexionen des Kremls schaffen. Das ist Kriegsvorbereitung und man sollte solchen Leuten das Handwerk legen.

Der Zankapfel ist jetzt die Krim und morgen vielleicht Karelien?
Wenn die Krim kein integraler Bestandteil der Ukraine war, wohin gehörte sie dann?   

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Bekenntnisse und Solidarität

28.03.2014

Bevor ich zum eigentlichen Thema komme, muss ich etwas ausholen: Es ist schon unglaublich, wer sich alles vor Putins Propagandamaschine spannen lässt. Noch unglaublicher, nein, eigentlich kurios, dass man jetzt die Alten- und Pflegeheime nach ehemals bekannten Persönlichkeiten abgrast, um Russlandversteher zu finden. Jetzt sind sogar ein Helmut Schmidt, Günther Grass, Klaus von Dohnanyi, Peter Scholl-Latour, eine Gabriele Krone-Schmalz oder sogar ein Kokain – pardon – Konstantin Wecker Experten in Sachen Ukraine-, Krim-, Russlandkonflikt.

Das muss man sich mal vorstellen. Die Jugend der Ukraine kämpft für elementare Rechte, gegen Korruption, Demokratie; auf dem Maidan(!) werden europäische Werte verteidigt – und deutsche Rentner geben sich bei Talkshows die Klinke in die Hand und faseln von Faschisten, Extremisten, dem ach so tollen Putin, usw.   

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Jens, sage mir, wer wird uns helfen?

28.03.2014

Diese Frage stellte mir gestern eine ukrainische Freundin anhand der zutiefst bedrohlichen Lage an der Ostgrenze zur Ukraine. Mehr als 30 000 russische Soldaten stehen dort bereit und warten nur auf einen Wink aus dem Kreml. Dazu kam ein Erlebnis ihrer Mutter in Charkiw. Sie erzählte mir folgendes:

Stellt Dir vor, meine Mutter war heute auf der Straße, hat mit dem Handy telefoniert. Als sie fertig war, kam ihre Nachbarin und sagte: „Ich habe gehört, dass sie gegen die Russen sind! Aber warten Sie nur, wenn unsere Soldaten einmarschieren hängen wir Euch alle auf dem Hauptplatz auf!“   

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Der Maidan - Ein Rückblick

23.03.2014

Manchmal fragt man sich »Wann ist der richtige Augenblick?« Mein Freund marco hat mir soeben folgendes Video ans Herz gelegt. Ich finde, das kommt gerade Recht! Ruft es doch in Erinnerung, wie es überhaupt zu der aktuellen Situation kam. Die Dokumentation stammt vom ukrainischen Sender ICTV, hat aber deutsche Untertitel. Nehmt Euch die 46 Minuten Zeit und schaut. Vielen Dank marco, vielen Dank ICTV!

 

 

Christlich steht nicht nur im Namen [2]

22.03.2014

So schnell kann es gehen. Am 07.03. überführte man die ersten Verwundeten vom Maidan in Dresdner und Bautzener Krankenhäuser. Ich berichtete im ersten Teil. Heute kamen die ersten wieder nach Hause. Hier nun ein Gastbeitrag von Kurt Simmchen:

Gestern noch im Bundestag und heute schon zu Hause. Juri Dowschanski kehrt zurück und sprüht vor Begeisterung.

Es war ein anstrengender Abschied von Sachsen. Juri und seine Kampfgefährten fahren von Dresden erst einmal zum zweiten Mann Deutschlands. Norbert Lammert, Präsident des Bundestages, empfängt die Maidanaktivisten persönlich und hat Zeit für ein Gespräch. Dann noch eine Visite im Ausschuss für Menschenrechte und ab zum Flugplatz.   

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Antwort auf Gysis Rede vom 20. März

21.03.2014

Gysi war der erste Redner nach Angela Merkel im Bundestag, man kann sich diese auf youtube ansehen. Gespickt mit Halbwahrheiten und dreisten Lügen versucht der vermutliche Ex-IM der Stasi das Kartenhaus Kommunismus aufrecht zu erhalten. Ein paar Gedanken und Hinweise zu seiner Rede:

1. Die Vergleiche mit dem Kosovo und dem Irak:
Da gebe ich Ihnen sogar Recht. Da ist auch Unrecht geschehen. Aber die Länder wurden nicht annektiert! Auch was das Baskenland und Katalonien angeht, liegt der Fall komplett anders. Diese Beispiele sind Augenwischerei, Herr Gysi!   

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Nachtgedanken [4]

21.03.2014

Das Unwort des Jahres 2014 steht schon fest:

»Russlandversteher«

Und die Preisträger sind auch bekannt. Das reicht vom Putlerkumpel und Ex-Kanzler Schröder über die steuerhinterziehende Feministin fatale Alice Schwarzer (hat Putin etwa die Steuernachzahlung übernommen oder ist die wirklich so doof?), über CDU-Gauweiler (der darf nie fehlen) bis hin zu den linken Rechtsextremisten Gysi und Wagenknecht.

Wobei man natürlich schon versuchen sollte, den Gegner für sein Handeln auch zu verstehen. Das ist schon richtig. Das hat aber nichts mit Verständnis zu tun. Ich habe heute die Debatte im  Bundestag gesehen und war angenehm überrascht. So langsam versteht man Putin und fängt entsprechend an zu handeln. Übrigens, merkt Ihr was? So weit ist es schon mit mir gekommen. Jetzt, wo ich in der Ukraine lebe, verfolge ich mit großem Interesse den Bundestag. ;)   

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Märchenstunde in Moskau

18.03.2014

Howgh! Wladimir Iljitsch Putin hat gesprochen. Was nun, Frau Merkel? Was nun, Herr Steinmeier? Muss Putin erst vor Berlin stehen? Was heute und hier in der Ukraine passiert, haben wir auch der Untätigkeit und Unfähigkeit Deutschlands und der EU zu verdanken. Dieser Fatzke in Moskau macht einen auf Putinhausen und ihr schluckt das? Schande über Euch! Ich schäme mich in Grund und Boden, auf deutschem Boden geboren zu sein! Nichts zu tun ist genau so schlimm und verwerflich wie das, was Putin macht.

Hallo China! Wollt Ihr nicht ein schönes Stück von Sibirien? Oder Japan, wie wäre es mit der Insel Sachalin? Gleich noch Kamchatka dazu, käme doch gerade Recht, oder? Nur zu, ich feiere den Sieg mit Euch. Es gelten ja keine Regeln mehr auf dieser Welt.

 

 

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