Laskawo Prosimo – Herzlich Willkommen

Ukraine. Was weiß der Westeuropäer über dieses Land, wenn man Tschernobyl, die Fußball-EM 2012 und die orangene Revolution mal ausblendet? Nach meinen Erfahrungen recht wenig. Kiew, Odessa, Krim,… vielleicht ist Lemberg noch ein Begriff. Dabei hat dieses, flächenmäßig größtes europäisches Land, doch so viel zu bieten.

Kosaken lebten hier, es war das Land der Skythen, das Grenzland. Es ist das Land des mythischen Dneprs. Seit wenigen Jahren ein souveränes Land, voller Gegensätze. Ein Land in der Entwicklung, mit Fort- und Rückschritten. Aber auch ein Land mit liebenswürdigen, gastfreundlichen Menschen.

Rechts des Dneprs, in Cherwona Sloboda, einem großen Dorf gleich neben Tscherkassy, lebe ich nun seit 2010. Es war keine leichte Entscheidung, meiner Frau in ihre Heimat zu folgen, aber es war die Richtige. Wir haben uns hier eingerichtet, neue Freunde, neue Hobbys und neue Arbeit gefunden. Wir haben viel erlebt und neue Erfahrungen gesammelt. Auch deshalb, weil wir nun auch mit Hund, Hühnern, Gänsen, Enten, Kaninchen und Ziegen zusammen leben, sowie viele Lebensmittel selbst anbauen. Darüber schreibe ich in diesem Blog.

Auch andere Themen werden demnächst hier folgen. So plane ich zum Beispiel, gezielt mehr Infos für Reiselustige zusammenzutragen. Hier in unserer Gegend sind wir schon aktiv tätig, vermitteln Appartements, Ferienhäuser  und -wohnungen und helfen bei der Anreise und der Planung von Ausflügen. Interesse? Alle Infos sind auf der Partnerseite Reiseportal-Ukraine.com zu finden.

Was würde denn noch Interessieren? Was möchtest Du, lieber Leser, über die Ukraine, die Menschen, das Leben hier wissen? Schreib uns doch einfach Deine Fragen! Wenn möglich, gehen wir gerne darauf ein.

Creative Commons Lizenzvertrag Dieses Bild (Karte der Ukraine) steht unter der Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported Lizenz. Urheber: Sven Teschke/Wikipedia

 

Blogbeiträge


Erster Ausflug ins Freie von Irmas Welpen

18.05.2013

Nun sind die Welpen schon 3 Wochen alt und haben sich wunderbar entwickelt. So langsam fangen sie an zu laufen, klettern schon aus ihrer Kiste und ich darf sie dann in der Küche zusammensuchen, wenn Irma mich mitten in der Nacht weckt ;)

Wir haben auch begonnen, mit fester Nahrung zuzufüttern, was die kleinen Racker mit Wonne genießen. Und auch Irma ist uns dankbar, wenn sie ein wenig entlastet wird. Gestern waren alle zusammen das erste Mal den ganzen Tag und bei herrlichem Wetter draußen, da sind natürlich ein paar Fotos entstanden, die wir Euch hier gerne ohne viel Worte zeigen möchten. Viel Spaß!   

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Unsre Irma - eine tolle Hundemama

01.05.2013

Vor einer Woche war es soweit. Nachdem am Nachmittag unsre Irma eine Totgeburt hatte, riet unsre Tierärztin zu einer Spritze, die die Wehen einleitet. Wir gaben ihr diese Spritze am Abend gegen 20:00 Uhr und eine Stunde später war der erste Welpe gesund geboren. Auf Anraten unsrer Tierärztin haben wir Irma alles machen lassen und nicht weiter eingegriffen.

Und das war auch richtig so. Irma hat das ganz toll gemacht und ist eine fantastische Hundemama. Wir haben nur ab und zu nach dem Rechten gesehen, konnten sogar schlafen gehen. Und siehe da, am anderen Morgen waren es 5 gesunde Welpen, die an der Brust hingen und kräftig säugten. :)   

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Julia T. hat Nachwuchs und ein kleines Wunder

16.04.2013

Was für ein aufregendes Wochenende! Bei Julia T. war es endlich soweit, sie hat 2 Junge zur Welt gebracht. Ein Böcklein und ein Zicklein. Niemals wieder werden wir Mittags eine Ziege zum Bock bringen, denn dann kommen die Jungen in der Nacht zur Welt. So war es dann auch. Wir wollten gerade Sonntag früh gegen 1:00 Uhr zu Bett, als Julia T. mit lautem Gemecker den Nachwuchs ankündigte. Da es Probleme gab, kamen wir dann auch erst gegen 4:00 Uhr endlich zu etwas Schlaf. Was passierte und was es sonst in unserem kleinen Tierreich an Neuigkeiten gibt, beschreibe ich in nachfolgender Gallerie. Viel Spaß beim Betrachten :)   

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Rätsel: seltsame Fundsachen

09.04.2013

Ich habe wieder einmal ein Rätsel. Was ist das, was Ihr auf dem Bild seht? Ich wusste es lange Zeit auch nicht, bis mir mein Schwager auf die Sprünge half. Was wie ein Teufelskopf aussieht ist ca. 3cm groß und wir fanden mehrere davon am Ufer des Dnepr, mehr sage ich erst einmal nicht.   

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Frohes Osterfest!

29.03.2013

Liebe Leser, auch wenn in der Ukraine der Ostersonntag erst am 5.Mai begangen wird, wünschen wir Euch allen ein Frohes Osterfest! Genießt die Tage, macht das Beste daraus. Wie ich hörte, schneit es in Rostock ebenso wie in Berlin. In Tscherkassy und Kiew scheint die Sonne, ich habe soeben ein aktuelles Bild von meiner Co-Autorin Sonnenblume bekommen. Auch die Temperaturen wandern immer mehr nach oben - es wird also Frühling werden. Irgendwann bestimmt. ;)    

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Wintereinbruch in der Ukraine

25.03.2013

Es war ein relativ milder Winter. Die Temperaturen waren selten unter -10°C, die Schneemenge hielt sich in Grenzen. Nun ist März, die Tage werden länger, alles freut sich auf den Frühling. Und dann das! Ein heftiger Schneesturm über halb Europa machte auch vor der Ukraine nicht halt. Bei uns in Tscherkassy tobte der Schneesturm ebenfalls, wenn auch nicht mit einer großen Schneemenge. Aber der Sturm und die Verwehungen haben auch uns noch einmal zugesetzt und die Gartenplanung über den Haufen geworfen. Anbei ein Fazit aus Tscherkassy und Kiew in Wort und Bild:    

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Mamaeva Sloboda – Das Kosakendorf inmitten von Kiew

15.03.2013

Während an vielen Orten noch der Winter alles im Griff hat, oder wie bei uns, graue Regenwolken und ein kräftiger Wind den Tag vermiesen wollen, möchte ich Euch das Museumsdorf „Mamaeva Sloboda“ (Мамаева слобода) vorstellen. Kaum zu glauben, dass dieses idyllisch gelegene,  knapp 10 Hektar große Kosakendorf inmitten von Kiew zu finden ist. 

Dieses historisch interessante Erlebnisdorf wird aktiv betrieben. So sollen alte Traditionen und Fertigkeiten bewahrt werden. Der Name geht auf den Kosaken Mamay (Козак Мамай) zurück. Mamaeva Sloboda könnte also mit „Mamay’s Siedlung“ übersetzt werden. Dabei ist Mamay keine historisch bekannte Person, sondern er stellt das Ideal eines Kosaken dar. Er hat sein Zuhause in der Folklore, in Märchen, Bildern und Geschichten. Wie auf dem nebenstehenden Bild wird er meist mit Pferd und Kobsa, dem traditionellen Zupfinstrument der Ukraine, dargestellt.   

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Ein Winterspaziergang auf der „Pejsajnaja Allea“ in Kiew

12.03.2013

Die „Pejsajnaja Allea“ ist ein parkähnlicher Straßenzug auf den Höhen rechts des Dneprs. Die Allee erstreckt sich vom Lemberger Platz bis zum Nationalmuseum, hier der Link zu Googlemaps. Der Weg ist gesäumt von Skulpturen – vor allem Liebhaber der osteuropäischen Mosaikkunst werden da ihre Freude dran haben – und Spielplätzen, also ist ein Ausflug dahin besonders auch für Kinder interessant. Wie ich las, hat man von da oben auch einen herrlichen Blick und kann im Winter auch rodeln. Nachfolgende Galerie vermittelt Euch einen Eindruck dieser Allee.   

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Neues Projekt: Oblaste der Ukraine

15.02.2013

Ruhig war es die letzten Tage im Blog. Aber ich war nicht faul! :) Auf diesen Seiten habe ich jetzt ein neues Projekt gestartet und die Grundlage geschaffen für weitreichende Infos zu den einzelnen Oblasten der Ukraine. Vorläufig ist das Projekt unter den Seiten „Infos zur Ukraine“ untergebracht. Wenn der Umfang entsprechend wächst, möchte ich das gern als eigenständiges Projekt anlegen. Aber genug der Worte, hier geht es zur Übersicht über die Oblaste.

Suche Mitstreiter!

Das Ziel dieses Projektes ist, jedes einzelne Oblast detailierter vorzustellen und den Besuchern näher zu bringen. Ich selbst lebe im Oblast Tscherkassy, aber die Ukraine ist sehr groß. Ich mache es kurz, folgendes Suche ich:   

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Sitten, Bräuche und Aberglaube in der Ukraine (Nachträge)

27.01.2013

Man lernt nie aus. Erst gestern bekam ich wieder eine Lektion im Aberglauben. Und ich finde hier und da etwas Neues zu diesem Thema. Deshalb werde ich in diesem Beitrag weitere Sitten, Traditionen und Aberglauben sammeln und bei Bedarf aktualisieren.

Es wird langsam Zeit, an die kommende Gartensaison zu denken. Wer ein Gewächshaus hat, fängt nun an, die Tomaten- und Paprikapflanzen vorzuzüchten. Die Wohnstube verwandelt sich wieder in ein kleines Biotop, alle Fensterbänke werden bis auf den letzten Millimeter genutzt.   

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